«Internet è come un immenso magazzino (di informazioni), ma non può costituire di per sé la "memoria"» (Umberto Eco) --- «Ecco, aiuto io!» (Dilettantus Didymus)

Thomas sein Abendland

Was so wichtig ist zwischen Vatikan und Niederrhein

  • Alle Rechtschreibefehler sind beabsichtigt und tragen zur allgemeinen Erheiterung der Leserschaft bei!
  • C+M+B*2017*

    27.5.06

    Der Heilige Philippo Neri
    (na gut mit einem Tag Verspätung)
    Petra hat schon auf den Film verwiesen (ohne daß der Name Angelo Branduardi fiel!)
    Also verweise ich auf das
    Institut Philipp Neri
    in Berlin!
    p.s. Vielleicht ist der Patron der Humoristen ja auch für Blogger und/oder Rheinländer zuständig!!!!

    19.5.06

    Der Trend zum Zweitlog ist unverkennbar:

    Da wird manchmal gemalt, über Filme und Kirchenschwinden berichtet und auch der Fonomat ist bekannt. Als sich dann Scipio in ornithologische Höhen aufschwang brachen auch bei mir die Dämme.

    Labels:

    17.5.06

    No sports please!
    In einer nicht allzu lesenswerten evangelischen Postille fand sich - neben dem abgebildeten Kleidungsstück, auch ein Interview mit Manfred Lütz mit dem schönen Text:
    Frage: Herr Lütz, Sie sind die ideale Zielgruppe für Kieser Training – gebildet und über 40. Schon ein Probetraining vereinbart?
    MANFRED LÜTZ: Um Gottes willen, ich habe in meinem Leben noch kein Fitness-Studio betreten und dabei bleibt’s. Dieser Gesundheitskult ist für mich Realsatire. Die Leute glauben nicht mehr an den lieben Gott, sondern an die ewige Gesundheit. Wenn ich von außen in solche Studios schaue, sehe ich traurige Menschen, die glauben, wenn sie sich an diesen Folterinstrumenten quälen, würde ihnen das ewige Leben geschenkt. Diese Leute leben vorbeugend und sterben gesund, aber auch wer gesund stirbt, ist anschließend tot.

    15.5.06

    Gerade ein Bild vom
    Dilettanten
    gefunden

    Seit wann kann ich Bilder hochladen?

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    Gerade folgendes Bild der
    gefunden:

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    5.5.06

    Kirche am Niederrhein III
    Kevelaer

    Zum Mai und zur Beginn der Wallfahrtssaison in Kevelaer erstmal die Konkurrenz (o.k., o.k. Scipio)
    Und versprochen: Ich schreib auch noch was eigenes über Kevelaer.

    p.s.: beim Urbild der Mutter Gottes von Kevelaer, in Luxemburg, geht es gerade wallfahrtstechnisch zur Sache.

    Heinrich Heine

    Die Wallfahrt nach Kevlaar

    1

    Am Fenster stand die Mutter,
    Im Bette lag der Sohn.
    »Willst du nicht aufstehn, Wilhelm,
    Zu schaun die Prozession?«

    »Ich bin so krank, o Mutter,
    Daß ich nicht hör und seh;
    Ich denk an das tote Gretchen,
    Da tut das Herz mir weh.« -

    »Steh auf, wir wollen nach Kevlaar,
    Nimm Buch und Rosenkranz;
    Die Muttergottes heilt dir
    Dein krankes Herze ganz.«

    Es flattern die Kirchenfahnen,
    Es singt im Kirchenton;
    Das ist zu Köllen am Rheine,
    Da geht die Prozession.

    Die Mutter folgt der Menge,
    Den Sohn, den führet sie,
    Sie singen beide im Chore:
    »Gelobt seist du, Marie!«


    2

    Die Muttergottes zu Kevlaar
    Trägt heut ihr bestes Kleid.
    Heut hat sie viel zu schaffen,
    Es kommen viel kranke Leut'.

    Die kranken Leute bringen
    Ihr dar, als Opferspend',
    Aus Wachs gebildete Glieder,
    Viel wächserne Füß' und Händ'.

    Und wer eine Wachshand opfert,
    Dem heilt an der Hand die Wund';
    Und wer einen Wachsfuß opfert,
    Dem wird der Fuß gesund.

    Nach Kevlaar ging mancher auf Krücken,
    Der jetzo tanzt auf dem Seil,
    Gar mancher spielt jetzt die Bratsche,
    Dem dort kein Finger war heil.

    Die Mutter nahm ein Wachslicht,
    Und bildete draus ein Herz.
    »Bring das der Muttergottes,
    Dann heilt sie deinen Schmerz.«

    Der Sohn nahm seufzend das Wachsherz,
    Ging seufzend zum Heiligenbild;
    Die Träne quillt aus dem Auge,
    Das Wort aus dem Herzen quillt:

    »Du Hochgebenedeite,
    Du reine Gottesmagd,
    Du Königin des Himmels,
    Dir sei mein Leid geklagt!

    Ich wohnte mit meiner Mutter
    Zu Köllen in der Stadt,
    Der Stadt, die viele hundert
    Kapellen und Kirchen hat.

    Und neben uns wohnte Gretchen,
    Doch die ist tot jetzund -
    Marie, dir bring ich ein Wachsherz,
    Heil du meine Herzenswund'.

    Heil du mein krankes Herze -
    Ich will auch spät und früh
    Inbrünstiglich beten und singen
    ›Gelobt seist du, Marie!‹«


    3

    Der kranke Sohn und die Mutter,
    Die schliefen im Kämmerlein;
    Da kam die Muttergottes
    Ganz leise geschritten herein.

    Sie beugte sich über den Kranken,
    Und legte ihre Hand
    Ganz leise auf sein Herze,
    Und lächelte mild und schwand.

    Die Mutter schaut alles im Traume,
    Und hat noch mehr geschaut;
    Sie erwachte aus dem Schlummer,
    Die Hunde bellten so laut.

    Da lag dahingestrecket
    Ihr Sohn, und der war tot;
    Es spielt auf den bleichen Wangen
    Das lichte Morgenrot.

    Die Mutter faltet die Hände,
    Ihr war, sie wußte nicht wie;
    Andächtig sang sie leise:
    »Gelobt seist du, Marie!«

    Labels:

    4.5.06

    Schimpfen auf hohem Niveau


    Blutweiderich
    Gemeiner Wasserdost
    Filzige Klette
    Gemeine Pestwurz
    Gewöhnlicher Erdrauch
    Hohler Lerchensporn
    Drüsiges Springkraut
    Dorniges Hauhechel

    ??????????
    Ja, einfach acht Namen in Folge aus einem Pflanzenbestimmungsbuch abgeschrieben. Alle mit roten/rosa Blüten; die ersten vier radiärsymmetrisch, die anderen spiegelsymmetrisch.

    Und endlich gemerkt, welches Buch einem schon so lange fehlte!
    (Sind das die ersten Anzeichen einer Mitlifecrisis?)

    IBSN: Internet Blog Serial Number 3-111-11000-8