«Internet è come un immenso magazzino (di informazioni), ma non può costituire di per sé la "memoria"» (Umberto Eco) --- «Ecco, aiuto io!» (Dilettantus Didymus)

Thomas sein Abendland

Was so wichtig ist zwischen Vatikan und Niederrhein

  • Alle Rechtschreibefehler sind beabsichtigt und tragen zur allgemeinen Erheiterung der Leserschaft bei!
  • C+M+B*2017*

    29.10.12

    Herbstferienrückblick (II) - Hasen in Paderborn

    Ja das Hasenfenster......



    ...ist in Paderborn (und vieleicht nicht nur da) allgegenwärtig:

    Guckstu auch hier und hier.

    23.10.12

    Herbstferienrückblick - Elefanten in Hamm

     Und beim obigen Bild bitte auch die expressionistische Beschriftung des Gebäudes geniesen!

    Warum Elefanten in Hamm sieht man  hier.

    Ach ja und noch Ein Tip:
    Wer wie ich ein großer Freund des Folk ist (heute sagt man wohl Weltmusik), dem empfehle ich die Reihe "Klangkosmos" - geniale Konzerte(!) - Eintritt frei (!!) - aber dienstags 17.30 (???)

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    Warnung

    So denn hochverehrter und -würdigster Herr Alipi:
    2 Wochen sind langsam um! 
    Bald müssen wir in Erwägung ziehen, unsere Spezialkräfte zu schicken?

    S

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    22.10.12

    Fetih 1453

    Ein Freund beschwerte sich über den türkischen Film Fetih 1453, bzw. ganz konkret stellte er die Frage: "Dürfen die das?" - will heißen: Stellen wir uns einen Film vor, der den Sieg vor Wien genauso verherrlichen würde - übrigens zu recht - wie dieser Film die Eroberung Konstantinopels; wie groß wäre das Geschrei der political correctness Jünger. (Ein Artikel auf katholisches.info war dabei übrigens Grundlage der Beschwerde meines Freundes.)
    Nun - was sollen wir denn hierzu sagen?
    Mich stört vor allem, daß das schöne arabische Wort Sieger im Dialekt eines zentralasiatischen Nomadenvolkes widergegeben wird.
    Als Moslem würde mich übrigens die seltsame Jahreszahl stören: Ich hätte das Jahr 857 der Hedschra erwartet.
    Was ist zu tun?
    Nun es gilt: Kleine Zeichen setzen!
    Also rauchte ich gestern zum Früschoppen dies:



    Aber was macht der Nichtraucher?

    Nun:Auch da gibt es Möglichkeiten:

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    13.10.12


    10.10.12

    Das Jahr des Glaubens im Revier

    Die Prämonstratenser Abtei-Hamborn (Das ist heute ein Ortsteil von Duisburg) hat sich für das Jahr des Glauben  augenscheinlich einiges vorgenommen:

    Nicht nur daß es eine feierliche Eröffnung mit Pontifikalamt gibt, nein - es wurde ein eigenes Blog eingerichtet:
    Das Jahr des Glaubens in der Abtei Hamborn

    Nach aktuellem Stand bin ich am Sonntag da. Wer noch?

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    8.10.12

    Gott braucht dich nicht!

    Jetzt ist ja die Zeit, daß man Geschenke zum Christfest erwirbt - oder für die Tradis natürlich zu Nikolaus - und dann kann ich nur sagen. Dieses Buch ist die Lösung all Eurer Probleme:

    Eine Bekehrung
    (Rowohlt)

    Es geht um Tod und Theodizee, um Ostwestfalen und Schweine, aber es gibt eben auch die herrlichen Schilderungen des real existierenden Katholizismus (nicht nur) der 80er:

    Ähnlich war es mit der Beichte. Ich hatte eigentlich
    schon Lust, mal in so einem Beichtstuhl zu sitzen,
    aber dann mussten die Kommunionkinder ein Beichtgespräch
    führen, weil man den Beichtstuhl zu unpersönlich
    fand. Vielleicht. (...) Man hatte
    mir über die Beichte Ähnliches gesagt wie über das
    Messdienen, nämlich dass man seine Sünden nicht dem
    Pfarrer beichtet, sondern Gott, und das fühlte sich nun

    aber, durch dieses persönliche Beichtgespräch von Angesicht
    zu Angesicht mit dem Pfarrer, ganz und gar
    nicht so an. 


    Am Abend vor meiner Erstkommunion lag
    ich im Bett, und als ich betete, hoffte ich, dass ich Gott
    am anderen Morgen treffen würde in der Kirche. Wir
    Kommunionkinder mussten dann im Halbkreis um den
    Altar stehen, mit den Gesichtern zur Gemeinde. Alle sahen
    uns an. Jedes Kind bekam eine Hostie auf die Hand,
    und bei «drei» (als der Pfarrer wieder an seinem Platz
    stand) mussten wir sie greifen und in den Mund stecken.
    Irgendwas daran verletzte meine Scham. Ich sah
    kauend auf meine Füße.


    ......Überhaupt entstand bei mir der Eindruck, dass
    eigentlich die meisten Leute die Kirche noch nicht so
    perfekt fanden, wie sie sein sollte. Es lag damals in
    meiner Kindheit in den Achtzigern etwas in der Luft,
    das sich schwer beschreiben lässt: etwas Unvollendetes,
    könnte man sagen. Irgendein Ziel war noch nicht
    erreicht.
    Es wurde zu wenig für die Jugend getan. Das hörte
    ich. Manchmal spielte eine Band bei uns in der Messe
    fetzige Lieder wie «Laudato si» und irgendein Lied, das
    von einem verlangte, einen Baum zu pflanzen, der
    Schatten wirft, und ein Haus zu bauen, das uns beschützt
    oder so. Ich verstand es nicht, aber ich schmetterte
    mit, und mein Bein wippte im Takt, wenn das
    Schlagzeug mit der Querflöte durch die Strophen stolperte. (...)


    Die größte Revolution in unserem Haus gab es, als
    meine Eltern es wagten, uns Kinder zum zweiten Mal
    in einen ökumenischen Gottesdienst mitnehmen zu
    wollen. Meine Schwester schrie sofort laut auf, als sie
    das Wort hörte, ich sagte leise «Scheiß Ökumene», und
    meine Mutter wurde sauer.
    «Dein Vater und ich leben in einer ökumenischen
    Ehe. Es gibt Länder, da ist Krieg zwischen Protestanten
    und Katholiken. Ich will so was nicht hören.»
    «Scheiß Ökumene», sagte ich noch mal. Noch leiser.
    «Ihr seid gemein zu uns!», brüllte Steffi. «Ökumene
    dauert zehn Stunden. Bitte nicht, können wir bitte zu
    Hause bleiben? Das ist so schrecklich.» Meine Eltern
    hatten irgendwann Mitleid und ließen uns daheim. Der
    ökumenische Gottesdienst, den wir mitgemacht hatten,
    hatte zwei Stunden gedauert. Zuerst laberte der evangelische
    Pfarrer darüber, wie toll Ökumene sei, und dann,
    als man gerade dankbar seufzend beobachtet hatte, wie
    er die Kanzel verließ, kam ein katholischer Pfarrer und
    sagte noch mal das Gleiche: «Es ist gut, dass wir hier
    sind», und so Zeug. Alle fanden es gut, dass man da
    war. Nur wir Kinder nicht. Man stand nicht auf, nur
    zum Vaterunser, das schleppend im Chor gesprochen
    wurde und nur an einer Stelle holperte, wenn manche
    Katholiken, einschließlich wir drei Kinder, nach alter

    Gewohnheit sagten: «Ich glaube an die heilige katholische
    Kirche» anstatt «heilige christliche Kirche». Man
    kniete sich nicht hin, man tat eigentlich überhaupt gar
    nichts und war an die Bank gefesselt. Stundenlang. Ich
    habe es als körperliche Qual in Erinnerung.


    mehr

    Labels: ,

    Ja!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


    des Glauben


    geht los

    1.10.12

    Kirchensteuer und Austritt

    Wie ist das denn jetzt mit der Kirchensteuer und dem Austritt aus der Körperschaft öffentlichen Rechts?

    Was sagt Ihr Blogoezesen Juristen hierzu, konkret daß das EB Freiburg gegen Zapp verloren hat?
    Hat es Konsequenzen?
    Wenn ja, welche?
    Sind diese - wenn denn vorhanden - praktischer Natur?

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