«Internet è come un immenso magazzino (di informazioni), ma non può costituire di per sé la "memoria"» (Umberto Eco) --- «Ecco, aiuto io!» (Dilettantus Didymus)

Thomas sein Abendland

Was so wichtig ist zwischen Vatikan und Niederrhein

  • Alle Rechtschreibefehler sind beabsichtigt und tragen zur allgemeinen Erheiterung der Leserschaft bei!
  • C+M+B*2017*

    31.12.13

    Harfen-Keiler


    Auch wenn´s wohl eher ein Positiv ist, wie klänge denn Positiv-Keiler?



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    Jahresrückblick - 2013



    Ein Neuer Papst!
    Ein Jugendgetränk wiederentdeckt!
    Alles im Rahmen:




















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    27.12.13

    # Apodiktische Aphorismen


    Vielleicht wirds ja eine neue Twitter-Reihe

    Brockhaus 1952


    Am St. Johannistag darf ich mit diesen schönen Bild aus dem obengenannten Werk grüßen, daß Johannesminne, Liturgie und Weihnachtswoche schön zusammenfaßt




    Und  natürlich ist das zugehörige Blog äußerst lesens-/betrachtenswert!

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    Schweinin mit Spindel, säugend


    Eine ungenannte Leserin, wies mich auf das Stundenbuch der  Maria von Burgund hin:


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    Weihnachtskarte



    O.k. nur auf elektropostalischem Wege erhalten, aber seht selbst:





    Ich finde dieses ausdruckstarke Bild und besonders den gleichermaßen fröhlichen wie durchgeistigten Gesichtsausdruck des Dargestellten äußerst beachtenswert.

    Dank an den Kümstler!

    (Eine weitere Karte aus diesem Jahr: hier)

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    24.12.13

    Flaschmob gegen Christenverfolgung



    Was meint Ihr?

    23.12.13

    "Nu is rodera weard, God sylfa, mid us."


    Die altenglische (angelsächsische) Lurik* zu den o-Antiphonen findet sich hier.

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    Eigentlich hätte ich das verbessern wollen, aber der Tippfehler ergibt ein so schön passendes Wort.

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    Taketh one Unicorne



    Eine ausgefallene Kochidee des Mittelalters für jene die noch einen Festbraten suchen:




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    Die vierte Kerze

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    21.12.13

    Neuheidentum, Romantik oder naturwissenschaftliche Arroganz?




    Ich weiß es nicht - So nehmt denn dieses:


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    19.12.13

    Wenn Probleme im Rheinland





    ... schnell gelöst werden......


    ..... das macht mir Angst!

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    Na endlich - Nachbar meldet adventlichen Vollzug!





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    Adventskränze sind immer viereckig!


    Zumindest in der Gebärdensprache.
    Und da der Nachbar schwächelt, nehmt dies:




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    18.12.13

    Affenkampf mit Schwein




    .....letzteres empörenderweise nur in einer Nebenrolle:


    ( h t )

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    Advent im Sloganizer



    Advent - die lustigste Inkarnation von herrlich!

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    17.12.13

    real life - oder so - quasi


    DieDümmstenDiebe


    Meine Heimatstadt hat sie:

    Während eines Konzertes in eine Kirche einbrechen -  ts -ts!

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    Der Nachbar schwächelt


    Es ist Dienstag nach dem 3. Adventssonntag - 17. Dezember - 12.44 Uhr:
    Mag die Frisur auch halten, die taffe Kerze Nummer Drei brennt nicht!


    Nun ja: Sie ist schließlich auch nicht rosa!

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    12.12.13

    Du sollst keine anderen Dilettanten neben mir haben





    Ich - in aller Bescheidenheit - bin der einzige alte und angenommenen Dilettant großen blogoezesanen Ritus´ zur Freundschaft - soviel  Respekt vor dem Geist des Konzils muß sein.

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    Koelles Kircheninitiative


    Auch ich will nicht hintanstehen

    Die Fanpage für den deutschen Kirchenreforms-Funktionärskatholizismus mit eingebautem Zentralkomitee

    hinreichend zu würdigen; möchte nichtsdestotrotz mein tiefgefühltes Befremden über die Wahl des Maskottchen zu, Ausdruck bringen:

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    11.12.13

    Advent vs Apokalypse


    Es ist 9 Uhr 10 am 11en Zwölften ´13:

    9-10-11-12-13

    Das Ende ist nahe


    10.12.13

    Muß mal gesagt werden:








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    2. Adzvenzkranzkärz am Haus gegenüber


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    9.12.13

    "Hochzeit zu Kana"


    Eine neue blogoezesane Quelle der Erheiterung hat sich aufgetan!

    Und auch der Postbote hat´s schon entdeckt!

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    6.12.13

    Estrela

     
     Wurde mir zugespielt:
     
     
    Liebe Freunde,

    auch wenn in dieser adventlichen und stürmischen Zeit sicher viele wichtige Themen in den Vordergrund drängen, wende ich mich heut mit einer ganz dringenden Bitte und einem persönlichen Aufruf an Sie:

    Der gefährliche Estrela-Bericht, der u.a. europaweit ein Recht auf Abtreibung, die Ausweitung  der staatlichen  Förderungen von Abtreibungen, Mißachtung von Erziehungsrechten der Eltern, Frühsexualisierung und andere grundlegende Richtungsentscheidungen fordert, wird Anfang nächster Woche erneut in Straßburg den Parlamentariern zur Abstimmung gestellt. 
    Der links-humanistisch und feministisch dominierte Ausschuß für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM) hat trotz vehementer europaweiter Proteste und gegen die begründeten Vorbehalte des juristischen Dienstes dennoch die Abstimmung vor allem mit Hilfe der Sozialistischen und Liberalen Fraktion  durchgesetzt. Nun kommt es auf jeden einzelnen Parlamentarier und vor allem auch auf die Stärke unseres Protestes an, um diesen extrem familien-, frauen- und kinderfeindliche Beschluß des Europaparlamentes (EP) zu verhindern! Jetzt ist unsere Präsenz dringend gefragt, sonst dürfen wir uns über den Erfolg radikaler, linker Minderheiten nicht wundern, den sie gemeinsam mit der Abtreibungslobby in Europa zunehmend erreichen.

    Bitte kommen Sie am Montag, um spätestens 14 Uhr (Details finden Sie in der Anlage) für wenige Stunden mit anderen Freunden mit uns nach Straßburg vor das Parlament!  An diesem Tag treffen die Parlamentarier ein und wir wollen sie mit Protest und Informationen begrüßen! Wir konnten schon einmal erleben, wie sehr diese persönliche Präsenz und der direkte Protest die Parlamentarier erreicht!

    Der Bürgerprotest gegen diesen richtungsweisenden Beschluß ist kein Sturm im Wasserglas einer "radikalen Minderheit", wie der Europäische Humanistische Verband in einem dreisten Schreiben behauptet, das er  in dieser Woche an alle Abgeordneten gerichtet hat. Das Gegenteil ist wahr! Unzählige Mütter und Väter in allen Mitgliedsstaaten sind über die Estrela-Entschließung entsetzt und beschweren sich täglich bei den EU-Abgeordneten und in den Wahlkreisen. Laut Eurostat leben in Europa über 370 Millionen Bürger, die religiös und kirchlich gebunden sind. Das ist weit mehr als die Hälfte der 500 Millionen EU-Bürger. Das Argument der "Humanisten", kritische Christen seien eine radikale Minderheit, ist also mehr als falsch. 

    Es wird immer deutlicher, daß der umkämpfte Estrela-Bericht ein politischer Fahrplan für die Abtreibungslobby ist, um Abtreibung als Mittel der Bevölkerungskontrolle auch gegen den Willen der betroffenen Drittstaaten durchzusetzen. Im Estrela-Bericht geht es weder um die Verbesserung der vorgeburtlichen und Müttergesundheit oder die Wahlfreiheit für Frauen, Mütter und Familien. Der Estrela-Bericht wurde vom EU-Büro der Abtreibungsorganisation "International Planned Parendhood Federation" IPPF (dazu gehört auch "Pro Familia") entworfen. Dagegen protestieren Bürgerinnen und Bürger in allen Mitgliedsstaaten. Lediglich einige institutionelle Verbände und Lobbyisten in Brüssel sprechen sich für den Estrela-Bericht aus, wie z.B. der EU-Direktor von Amnesty International, Nicolaus Beger (Deutschland), der Vorsitzende Pierre Galand des "Europäischen Humanistischen Verband" und die von der deutschen Drogeriekette "Rossmann" finanzierte Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (Sitz in Hannover) - sie alle profitieren einschließlich den Abtreibungsbefürwortern nämlich bisher schon vom großzügigen Haushalt für die EU-Entwicklungshilfe.

    Für den Fall, daß der Estrela-Bericht dann am 10. Dezember trotz der energischen Proteste und der Einwände des juristischen Dienstes im Plenum abgestimmt werden soll, haben die Fraktionen EFD und EVP jeweils einen eigenen Antrag für eine Alternative Entschließung eingereicht. Über diese Anträge wird zuerst abgestimmt. 

    Kontaktieren Sie alle Mitglieder des EP und bitten Sie um Zustimmung der Anträge von EFD und EVP und vor allem um Ablehnung des Estrela-Berichts in der Schlußabstimmung.

    Herzlichen Dank schon heute für Ihre unverzichtbare Unterstützung, wie auch immer dies jetzt für Sie möglich ist.


    Und hoffentlich auf Wiedersehen am Montag in Straßburg!

    Mit besten Wünschen für einen gesegneten 2. Advent

    grüßt Sie und Ihre Familien

    Ihre 

    Mechthild Löhr

    CDL-Bundesvorsitzende

    P.S.
    Hier noch weitere interessante inhaltliche Details zum Bericht: 
    Der Inhalt des "neuen" Estrela-Berichts (3. Dezember 2013) bleibt in wesentlichen Punkten unverändert. Entgegen der politischen Vorgaben nahm der Frauenausschuß bei der zweiten Abstimmung nur kleine Streichungen vor. Neue Änderungsanträge wurden nicht zugelassen. Der Entschließungsantrag fordert weiterhin, daß...
    •       Abtreibung als Menschenrecht in den Mitgliedstaaten, der Union und in den Außenbeziehungen politisch anerkannt und durchgesetzt wird (§§ 1, 6, 7, 14, 15, 17, 19, 33);
    •       Väter und Mütter im Bereich der Sexualerziehung nur noch Erziehungsberechtigte zweiter Klasse neben anderen staatlichen Institutionen sind (§ 40);
    •       Eltern nicht konsultiert werden müssen, wenn ihre minderjährigen Töchter eine Abtreibung vornehmen wollen (§ 41);
    •       die staatliche Sexualerziehung in der Schule eine ausdrücklich positive Ansicht über Homosexualität vermitteln muß (§ 51);
    •       die Gewissensfreiheit für medizinisches Personal abgeschafft werden soll (§ 34);
    •       Abtreibungsorganisationen und -Einrichtungen eine politische Bestandsgarantie und eine nachhaltige Finanzierung und aus Steuermitteln erhalten (§§ 18, 21, 71);
    •       der Auswärtige Dienst der EU gegen den Willen und die nationalen Vorschriften von Drittstaaten Abreibung im Rahmen der Entwicklungshilfe durchsetzen soll (§§ 71, 76-79, 81-83, 87) und anderes mehr

    Das Anliegen des Estrela-Berichts geht unmißverständlich aus § 84 hervor: Abtreibung und Geburtenkontrolle stellen die neue Priorität der Entwicklungspolitik nach dem Jahr 2015 dar. Um das politisch zu erreichen, soll Abtreibung zum Menschenrecht erklärt werden. Wenn die Estrela-Entschließung im Amtsblatt der EU veröffentlich ist, dann dient dieser Text weltweit als wichtige politische Legitimierung von Abtreibungsorganisationen und der EU-Kommission als Vorwand zur nachhaltigen Förderung und Finanzierung von Abtreibung.

    Zur Prozedur: Der juristische Dienst hat die Vorgehensweise des Frauenausschusses ausdrücklich kritisiert. Mit der Rückverweisung des Berichts an den Frauenausschuß waren alle Mitglieder des EP berechtigt, erneut Änderungsanträge einzureichen. Dieser parlamentarische Grundsatz wurde vom Frauenausschuß mißachtet. Der juristische Dienst unterstrich noch einmal, daß politische Absprachen zwischen Fraktionen die Geschäftsordnung nicht außer Kraft setzen können. Politische Kompromisse müssen die Geschäftsordnung respektieren. Formale Beschwerden durch zwei Fraktionen sowie von einer Reihe von Abgeordneten an den Präsidenten, den Vorsitzenden des für Geschäftsordnungsfragen zuständigen Ausschusses für konstitutionelle Fragen sowie den Vorsitzenden der Ausschußvorsitzendenkonferenz wurden bisher nicht bearbeitet. Wenn der juristische Dienst Verletzungen der Geschäftsordnung feststellt, müssen diese Verfahrensfehler aufgearbeitet werden, bevor der Bericht zur Abstimmung ins Plenum überwiesen wird

    Hier gibt es den Bericht und die Änderungsanträge/Alternativen Entschließungen: http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A7-2013-0426+0+DOC+XML+V0//EN
    (für die deutsche Übersetzung auf das DE Zeichen oben rechts klicken)

    Azvenzkranz im Hause schräg gegenüber


    Schau´n wir mal, wie´s weiter geht.........

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    St. Nikolauslieder im englischen Mittelalter


    Das 1. von Godric von Finchale (+21.5. 1170)

    Sainte Nicholaes godes druð
    tymbre us faire scone hus
    At þi burth at þi bare
    Sainte nicholaes, bring vs wel þare.
     


    Und noch zwei andere:

    1.
    Make ye merry, as ye may,
    And syng with me, I you pray.

    In Patras ther born he was,
    The holy buschop Seynt Nycholas,
    He wyst mekyl of Godes gras,
    Throw vertu of the Trinite.

    He reysyd thre klerkes fro deth to lyfve
    That wern in salt put full swythe,
    Betwyxt a bochere and his wyfve,
    And was hid in privyte.

    He maryid thre maydenys of myld mod;
    He yaf hem gold to here fod,
    He turnyd hem from ille to good,
    Throw vertu of the Trynyte.

    Another he dede sykerly:
    He savyd a thef that was full sly,
    That stal a swyn out of his sty;
    His lyf thann savyd he.

    God grawnt vs grace here, eld and yyng,
    Hym to serve at his plesyng;
    To hevene blysse he us bryng,
    Throw vertu of the Trinite.

    2.

     
    Alle maydenis, for Godes grace,
    Worchepe зe seynt Nicolas.

    Seynt Nicholas was of gret poste
    for he worchepid maydenis thre
    that wer sent in fer cuntre
    Common wommen for to be.

    Her fader was man in powre aray
    onto his dowteris he gan say,
    "Dowteris, зe must away;
    Non lenger kepe зou I may!

    "Dowteris, myn blyssing I зou зeue
    for catel wil not with me þryue;
    зe must with зowr body leue,
    зour wordis зe must dryue."

    þe eldest dowter swor be bred of qwete,
    "I haue leuere beggyn myn mete
    & getyn me good qwer I may gete
    þan ledyn myn lyf in lecheri."

    þe medil dowter seyde so mote che the
    "I hadde leuere hangyd & drawyd be
    with wylde hors to or þre
    þan ledin myn lyf in lecheri."

    þe зonger lechery gan to spyse
    & preyid saynt nicholas as che was wise;
    "saynt nicholas as he was wyse
    Help vs fro lechri!"

    Saynt nicholas at þe townys ende
    conseylid þo maydenis hom to wynde
    & þrow godis grace he xulde hem synde
    husbondis þre good & hind.
     


    Alles andere hier!

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    Bedenkenswert!?


    auf die Unsitte offener Briefe verzichtet wird


    Auch ansonsten .............oder doch nicht?

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    5.12.13

    Nochmals Limburg - hier vielleicht das letzte Mal



    Bußgang und Bischofsrücktritt


    „Nur weil ich Psychopath bin, heißt das noch nicht, daß ich nicht verfolgt werde“ so lautet eine weise Erkenntnis. Mir kam diese Weisheit in den Sinn als ich über meine Position zu den Limburger Wirren  nachdachte. (Ich gehe davon aus, daß die Geschichtsschreibung der kommenden Jahrhunderte die aktuellen Vorgänge in Analogie hierzu Limburger Wirren nennen wird.) Eingedenk dieser Prämisse will ich mich also an die Entwirrung des Knäuels vielleicht auch des Greuels machen – voilá:

    Residenz

    Da ist die Sache mit der Residenz. Mein Gott, was wurde da gelogen. Alles beginnt schon mit der Benennung eines Bistumszentrums als Bischofsresidenz. Da wurden Badezimmerbaupreise zu Badewannenpreisen umdeklariert und dies auch noch als die Wirklichkeit lange bekannt war – egal! 
    Eine Kostensteigung  von 1000 Prozent statt der real wohl 18 prozentigen wurde propagiert. Alles peanuts in Zeiten von Stuttgart 21 und Berliner Großstadtflughafen, wobei letzterer monatlich (täglich?) mehr Nichtfertigstellungsunterhaltskosten erfordert, als das ganze Projekt Limburger Domberg in toto.
    Da wurden dann auch eigene Zustimmungen in Gremien und Ausschüssen plötzlich vergessen. Der pöse Pischof tat allein und ohne Gefährten übel – fürwahr, er allein!
    Und auch als sich in Künstler- und Architektenkreisen längst lauter Zustimmung ja selbst Begeisterung zum Baukonzept und seiner Ausführungsqualität zeigte (Eine Einschätzung die ich nicht unbedingt teile), wurde das Wort vom Protzbau des Protzbischofs weiterhin forciert.
    By the way: Wenn alle die Vorwürfe, stimmen sollten, was hätte eigentlich der Bischof davon. So in – sub specie aeternitatis – einigen Jahren, dann in der Bischofsgruft liegend, den Nachfolger im Protzbau sitzend – ja was eigentlich? Selbst Enkel zum Verschenken evtl. hinterzogenen Geldes fallen ja aus.
    Es ist letztlich kein Verdacht, es liegt offen im strahlenden Glanz der Sonne, daß ein mißliebiger Bischof abgesägt werden sollte und soll. Eine Gruppe bürgerlicher PrälatInnen will ihre materiellen und immateriellen Pfründen in einer bürgerlich gutmenschlichen Kuschelkirche retten und die „Botschaft Jesu“ weitertreiben, der natürlich nie gesagt hat, daß er gekommen sei an Stelle des Friedens das Schwert zu bringen, statt den Erlöser Jesus Christus zu verkündigen, dem Worte wie „Niemand kommt zum Vater, denn durch mich“ natürlich auch erst nachösterlich in den Mund gelegt wurden. Und da stört so ein altmodisch frommer Bischof halt eben.

    Bittgang

    Das war dann auch der Grund unserer Performance in Limburg, der der schöne Name Protz-und Bußgang gegeben wurde: Den Stachel der Wahrheit in ein Gespinst von Lügen zu treiben; aber auch den Stachel des Gottvertrauens und des Gebets in den spießigen Machbarkeitswahn. Mag nun wider diesen Stachel löcken, wer will. Mein Fazit bleibt fest, wie die (Dom)Berge Gottes: Ich würde es jederzeit wieder unternehmen, unser großes Kleines Projekt.

    Rücktritt

    Doch jetzt kommt es aber - das große Aber: „Wir sind business-class geflogen“ ein weiteres geflügeltes Wort in unserem Fall – viel zitiert und genauso oft parodiert. Doch ist es wirklich so schlimm  die mittlere Klasse zu bezahlen und sich durch geschenkte Bonusmeilen upgraden (welch ein Ausdruck) zu lassen? Ist es nicht! Und ist eine Interview-Führung mit heimlichen Filmaufnahmen nicht verwerflich bzw. zumindest unehrenhaft? Ist sie sicher! Ja was soll denn dann also die ganze Aufregung? Nun das wirklich schlimme ist das, was anschließend geschah.
    Da geht der Bischof hin und legt eine eidesstattlich Erklärung ab, und zwar daß er nie gesagt habe erster Klasse geflogen zu sein. Wohlgemerkt er beruft sich nicht auf die Streßsituation oder Unkenntnis (ich als „Bauernkind“ kenne den Klassenkampf in Flugzeugen auch nicht!), sondern er gibt die Erklärung ab, als der überführende Film schon in Funk und Netz zu sehen ist.
    Ich gehe davon aus, ein Bischof hat einen Justiziar und wohl auch noch andere possierliche Gesellen in seiner Rechtsabteilung. Sind die alle unfähig? Ist der Bischof inkompetent?

    Unfähigkeit? Inkompetenz? Ich sehe die Lösung: Rücktritt!

    Und da gibt es ja noch die andere Seite, oder wie schallt es vom Sinai zum Limburger Domberg herüber (und das in gutem Lutherdeutsch): Du sollst nicht falsch Zeugnis reden. Und dann wurde falsch Zeugnis geredet und zwar Eidesstattlich und dies wurde durch die Geldzahlung zur Einstellung des Verfahrens auch eingestanden. Was sollen wir nun hierzu sagen? Nun: Für eidesstattliche Falschaussage gibt es in der Tradition den einfachen Begriff Lüge! Nach Thomas von Aquin (STh II II 110 q3 ad4 ) ist die Lüge übrigens darum so schlimm, weil der Lügende die Schöpfungsordnung, das Wesen und den Auftrag des Menschen zur Wahrheit verleugnet, also mithin das Menschsein selbst!

    Unwahrheit? Lüge? Ich sehe die Lösung: Rücktritt!

     So bleibt uns denn nur das melancholische Ende: Ich sitze am Rhein und habe meine Harfe in die Kopfweide gehängt und dann singe ich zur Drehleier von Limburgs Liedern.

    Hätt´ ja allet so schön sein  können, singe ich dann als Niederrheiner meinem niederrheinischen Bruder Franz Peter - und vielleicht auch der schwarzweißen Kuh, die so zufällig wie verträumt daneben steht und wiederkäut – doch so: rien ne va plus!


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    4.12.13

    Sankt Elsa oder so!


    Heute begehen wir das Fest der Hl. Barbara und im Ruhrgebiet ist dies nicht unwichtig!

    Da jetzt einige Bloggerinnen dieses Namens existieren, möchte ich ihnen zum Feste das Beste wünschen - Mit der Dinslakenes Barbara, welche sich auf der Rückseite des Jakobus-Bildes in der gleichnamigen Kirche befindet (guckt ihr hier).




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    3.12.13

    Religionsunterrichtsrap


    Oder doch eher Religionsunterrichtblues?


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    2.12.13

    Schwein-Pfeil-Seele-Auge-Mönch-und Dame

    H T

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    1.12.13

    Dezemberschwein


    Unseren Novemberschweinen geht´s im Dezember gar nicht mehr fein:


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